Das Haus unterm Stern

Die Geschichte des Bärenreiter-Verlags

1923

Karl Vötterle gründet in Augsburg den Bärenreiter-Verlag; erste Veröffentlichungen sind die Finkensteiner Blätter, herausgegeben von Walther Hensel. Am 12. April 1924, Vötterles 21. Geburtstag, wird er in Leipzig in den Börsenverein des deutschen Buchhandels aufgenommen, am Nachmittag erfolgt der Eintrag ins Handelregister in Augsburg.


1925

Die erste Ausgabe mit Musik von Johann Sebastian Bach (Acht Choräle für eine Singstimme) weist auf die weitere Verlagsentwicklung hin.


1927

Das Unternehmen zieht nach Kassel um.


1928

Die erste Notenausgabe mit Musik von Heinrich Schütz (Historia der Auferstehung Jesu Christi, Musikalische Exequien) erscheint. Albert Schweitzer beglückwünscht den jungen Verlag.


1929

In Celle wird die Neue Schütz-Gesellschaft (heute: Internationale Heinrich-Schütz-Gesellschaft) gegründet.

Das erste Heft der Zeitschrift Musik & Kirche wendet sich in politisch zunehmend schwieriger Zeit an Kirchenmusiker und Theologen. Die Zeitschrift besteht bis heute.

Unter dem Namen „Neuwerk-Buchhandlung“ wird dem Verlag ein Versand-Sortiment angegliedert.

Mit dem Projekt „Bärenreiter-Blockflöten“ entsteht ein neues Verlagsgebiet.