Beethoven, Ludwig van
Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Faksimile der autographen Partitur in der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, dem Beethoven-Haus Bonn und der Bibliothèque nationale de France
- Auf 300 Exemplare limitierte Auflage
- Einband aus Halbleder
- Ausgezeichnet mit dem Deutschen Musikeditionspreis 2011
Editionsnummer
BVK 2471
ISBN
9783761824719
Band / Reihe
Documenta musicologica II/42 / Bärenreiter Facsimile
Herausgeber
Lockwood, Lewis / Del Mar, Jonathan / Rebmann, Martina
Sprache(n) des Werkes
Englisch, Deutsch, Japanisch
Produktart
Faksimile
Bemerkungen
Ersetzt BVK 2169
Erscheinungsform
Halbleder
Seitenanzahl / Format
476 S. - 40,1 x 37,8 cm
Mit seiner neunten Sinfonie stieß Beethoven in neue Dimensionen vor. Solisten und Chor überhöhen im Schlusssatz die instrumentale Gattung, und Schillers „Ode an die Freude“ wird zu einer weltumspannenden Hoffnung, einem Bekenntnis: „Alle Menschen werden Brüder!“ Welches Plädoyer Beethoven in seiner Zeit mit diesem Werk abgeben wollte, wie die Ansichten darüber im Laufe der Zeit wechselten, beschreibt der große Beethoven-Forscher Lewis Lockwood in seinem Kommentar. Jonathan Del Mar, renommierter Herausgeber von Werken Beethovens, erläutert exemplarische Stellen der Handschrift und lässt den Leser an dem Arbeitsprozess des Komponisten teilhaben. So macht schon das großformatige Papier, das Beethoven für einige Passagen zur Hand nahm, die große Besetzung deutlich.

Streichungen, teilweise wieder rückgängig gemacht, zeigen, wie er um den endgültigen Notentext gerungen und ihn bis ins Detail verfeinert hat. Die Geschichte des Autographs spiegelt einen Teil deutscher Geschichte wider: Nach der kriegsbedingten Auslagerung an verschiedene Orte kehrten seine Hauptteile zwar nach Berlin zurück, waren aber zunächst durch die Mauer getrennt und wurden erst 1990 wieder vereinigt. Martina Rebmann, Leiterin der Musikabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin, zeichnet diese Geschichte nach.

1972 wurde das Hauptthema des letzten Satzes vom Europarat zur Europa-Hymne bestimmt und 1985 von der Europäischen Gemeinschaft als deren offizielle Hymne angenommen. Im Jahr 2001 wurde die Handschrift in das Welt-Dokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. Das Faksimile präsentiert erstmals alle Teile des Autographs einschließlich der in Bonn und Paris aufbewahrten Seiten sowie der Posaunen- und Kontrafagott-Stimmen. Die Erstausgabe (2010) wurde ausgezeichnet mit dem Deutschen Musikeditionspreis 2011.
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