Komponieren für Stimme
Von Monteverdi bis Rihm. Ein Handbuch
Editionsnummer
BVK 2379
ISBN
9783761823798
Herausgeber
Mösch, Stephan
Sprache(n) des Werkes
Deutsch
Produktart
Buch
Erscheinungsform
Kartoniert
Seitenanzahl / Format
389 S. - 24,0 x 16,1 cm
„Und er gehorcht, indem er überschreitet“: Was Rainer Maria Rilke in seinen „Orpheus“-Sonetten formuliert, lässt sich auch als Motto des Komponierens für Stimme lesen. Von Monteverdi bis heute versuchen Komponistinnen und Komponisten, den Möglichkeiten der menschlichen Stimme zu folgen und gleichzeitig diese Möglichkeiten und damit die Grenzen des Musiktheaters zu erweitern.

In diesem Buch erkunden international renommierte Autoren den Umgang mit der menschlichen Stimme – im Wechsel der Stile, Gattungen und individuellen Schreibweisen.

Neben einem historischen Überblick bietet der Band Gespräche mit zwölf führenden Komponistinnen und Komponisten unserer Zeit.

Gespräche mit
John Adams, Chaya Czernowin, Peter Eötvös, Beat Furrer, Adriana Hölszky, Toshio Hosokawa, Helmut Lachenmann, Aribert Reimann, Wolfgang Rihm, Kaija Saariaho, Miroslav Srnka, Jörg Widmann

Die Autoren
Sieghart Döhring, Nanny Drechsler, Matthew Gardner, Anselm Gerhard, Michael Heinemann, Sabine Henze-Döhring, Rebecca Grotjahn, Arnold Jacobshagen, Tobias Janz, Silke Leopold, Stephan Mösch, Wolfgang Rathert, Christina Richter-Ibáñez, Dörte Schmidt, Uwe Schweikert, Thomas Seedorf und Arne Stollberg

Der Herausgeber
Stephan Mösch ist Professor für Ästhetik, Geschichte und Künstlerische Praxis des Musiktheaters an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Bei Bärenreiter erschien von ihm „Weihe, Werkstatt, Wirklichkeit. Wagners ‚Parsifal‘ in Bayreuth 1882-1933“.
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Pressestimmen
„Der Buch gehört unbedingt in die Bibliothek (oder wenigstens in die Hand) aller Musikliebhaber, Musikstudenten, Musikwissenschaftler und Musiker – und zwar nicht nur exklusiv in die aller an diesen Gegenständen ohnehin schon interessierten.“
(Hans-Joachim Hinrichsen, Die Musikforschung 4/2018)

„Ein exzellentes Handbuch“
(Jürgen Kesting, Frankfurter Allgemeine Zeitung 30.6.2018)

„Eindrucksvoll und hoch informativ“
(Jens Malte Fischer, Süddeutsche Zeitung 11.11.2017)

„Ein Wunderhorn überraschender Erkenntnisse, die (…) unter der fokussierenden und sozusagen quer zur Disziplin gestellten Frage, anders motiviert werden und produktive Querverbindungen stiften.“
(Hansjörg Ewert, Musik & Ästhetik Januar 2018)

„Mit der Stimme, das zeigt das Buch so nebenbei, geht es ans Lebendige – was schließlich auch eine Herausforderung an die von uns heute so hochgehaltene ‚Werktreue‘ bedeutet. So werden in diesem Buch subtil Denknormen in Frage gestellt. Das in vielen spannenden Facetten nachzuvollziehen, macht den besonderen Reiz der Lektüre aus.“
(Thomas Meyer, Neue Zeitschrift für Musik 1/2018)

„Dieses Buch lässt sich nicht auf einen Nenner bringen. Es ist in Anspruch und Umsetzung herausragend, es ist eine entschiedene Absage an jede Form von Oberflächlichkeit oder Vereinfachung. Dieses Handbuch, das nicht eine, sondern mehrere Lektüren vom Leser erforderlich macht, ist der Beweis, dass auch in heutiger Zeit fordernde, vielschichtige und sehr differenziert argumentierende Publikationen noch möglich sind.“
(Christoph Vratz, SWR2 Cluster, 17.5.2017)

„Insgesamt ist dieses Handbuch ein äußerst gelungener Beitrag zur aktuellen Stimmforschung. Die qualitativ hochwertigen Beiträge bieten einen guten Einblick in einzelne, teilweise sehr spezifische Aspekte des Komponierens für die Stimme.“
(Dimitra Will, Die Tonkunst, 1/2018)

„dieses Handbuch … liefert eine Fülle an Befunden, an Erkenntnissen, an Thesen. Das macht dieses Buch nicht nur reichhaltig, sondern ungemein differenziert. Es garantiert eine Lektüre, die den Leser beschenkt, animiert, herausfordert.“
(Christoph Vratz, Neue Musikzeitung 3/2018)
39,95 €
inkl. USt.
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Exemplare

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