Beethoven, Ludwig van
Streichquartett a-Moll op. 132
- Eines der emotionalsten Werke Beethovens
- Neue, bahnbrechende Ausgabe dieses Schlüsselwerks aus Beethovens spätem Schaffen
- Mit einer Einleitung von Misha Donat, einem editorischen Vorwort von Jonathan Del Mar (engl./dt.) sowie einem sorgfältigen Kritischen Bericht (engl.)
Editionsnummer
BA09032
ISMN
9790006569885
Band / Reihe
BÄRENREITER URTEXT
Herausgeber
Del Mar, Jonathan
Besetzung des Werkes
Streichquartett
Produktart
Stimmensatz, Urtextausgabe
Besetzung
1. Violine, 2. Violine, Viola, Cello
Erscheinungsform
Geheftet
Seitenanzahl / Format
19/15/15/15 S. - 31,0 x 24,3 cm
„ein ungeheueres Werk, ungeheuer besonders in dem lyrischen Satz und dem unbeschreiblichen letzten“ (Thomas Mann)

Nach Jahren mehrerer persönlicher und kreativer Krisen waren die letzten zwei Jahre von Beethovens Leben von unbändigem Schaffensdrang geprägt. Dieser richtete sich fast ausschließlich auf die Gattung des Streichquartetts.

Von allen diesen späten Werken ist das Quartett in a-Moll op. 132 jenes, welches die Überwindung der Schaffenskrisen der vergangenen Jahre am eindrücklichsten thematisiert. Der mittlere der fünf Sätze ist eine „Canzona di ringraziamento“, überschrieben mit: „Heiliger Dankgesang eines Genesenen an die Gottheit in der lydischen Tonart“.

Auf eine langsame Einleitung folgt in diesem Satz die Überschrift: „neue Kraft fühlend“. Wegen dieses Mittelsatzes voll „göttlicher Kraft“ wird dieses Streichquartett zu einem der emotionalsten Kompositionen Beethovens überhaupt.

Für diese Neuausgabe des Quartetts op. 132 konsultierte der Beethoven-Spezialist Jonathan Del Mar das Autograph sowie mehrere von Beethoven korrigierte Stimmensets. Damit konnte er unzählige Unstimmigkeiten und nicht überzeugende Lesarten früherer Ausgaben korrigieren.
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