Gluck, Christoph Willibald
Cythère assiégée
Opéra-ballet in drei Akten
Paris 1775
– Die ursprüngliche Pariser Version der „Cythère assiégée“ erstmals im Druck
– Das sechssätzige Divertissement von Berton nach einem zeitgenössischen Stimmendruck
– Mit ausgewählten Faksimiles
Editionsnummer
BA 5810-01
ISMN
9790006495511
Band / Reihe
Christoph Willibald Gluck. Sämtliche Werke IV/9
Herausgeber
Philippi, Daniela
Besetzung des Werkes
Soli, Chor, Ballett, Orchester
Orchesterbesetzung
4S-solo,A-solo,2B-solo / GemCh-SATB / 2,2,2,2 – 2,2,0,0 – Tamburo turco, Pk – Str – Ballett
Sprache(n) des Werkes
Französisch
Sprache(n) des Textteils
Deutsch
Produktart
Gesamtausgabe, Partitur, Urtextausgabe
Erscheinungsform
Leinen
Seitenanzahl / Format
LXIV, 468 S. - 33,0 x 26,0 cm
Gluck griff für seine Pariser „Cythère assiégée“ auf seine gleichnamige Opéra-comique aus dem Jahr 1759 zurück und transformierte sie zu einer Opéra-ballet. Er ergänzte auf der von Charles Simon Favart erweiterten Textgrundlage rezitativische Abschnitte, gestaltete einzelne Abschnitte neu aus und fügte eigene Kompositionen, teilweise verändernd, ein. Die kompositorischen Arbeiten waren bis Anfang März 1775 so weit gediehen, dass Gluck bei seiner Abreise aus Paris eine Partiturabschrift hinterlassen konnte; weder konnte er aber die Probenarbeit betreuen noch bei der Uraufführung am 1. August 1775 oder bei den weiteren 21 Aufführungen zugegen sein. Aufgrund dieser Gegebenheiten sind drei Versionen des Werks zu unterscheiden: die ursprüngliche, die aufgeführte sowie die gedruckte.

Die vorgelegte Edition der „Cythère assiégée“ enthält die ursprüngliche Version im Hauptteil; sie erscheint hiermit erstmals im Druck. Die zur Ermittlung der ursprünglichen Gestalt nötige Rekonstruktion greift dabei auf die Partiturabschrift, relevantes Stimmenmaterial, auf den Partiturdruck sowie hinsichtlich einer größeren Lücke im III. Akt auf entnommene Seiten der Partiturabschrift zurück. In einem aus vier Teilen bestehenden Anhang sind Veränderungen dieser Abschrift, abweichende Abschnitte des Partiturdrucks sowie dessen Schlussversion des III. Aktes abgedruckt. Im letzten Teil des Anhangs wird außerdem das nur als seltener zeitgenössischer Stimmendruck erhaltene sechssätzige Divertissement von Berton vorgelegt.

Das Vorwort bietet ausführliche Angaben zu Entstehung, Sujet, Vorbereitungen der Aufführung und Drucklegung, Uraufführung, Rezeption und Edition. Ausgewählte Seiten aus den maßgeblichen Musikquellen, das Uraufführungslibretto sowie Abbildungen, die den Aufführungskontext beleuchten, sind als Faksimile beigegeben.
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