Beethoven, Ludwig van
Sonate für Klavier und Violine A-Dur op. 47 "Kreutzersonate"
- Mit zwei Violinstimmen (Urtext-/historisch-informierte annotierte Stimme)
- Mit ausführlichen Informationen zur Entstehung, historischen Ausgaben und Beethovens Metronomangaben
- Mit maßstabsetzendem Performing Practice Commentary (Online-Ressource) mit aufführungspraktischen Hinweisen zu dieser Sonate
Editionsnummer
BA 10938
ISMN
9790006568512
Band / Reihe
BÄRENREITER URTEXT
Herausgeber
Brown, Clive
Besetzung des Werkes
Violine, Klavier
Sprache(n) des Textteils
Englisch, Deutsch
Produktart
Spielpartitur, Stimme (2), Urtextausgabe
Besetzung
Violine, Klavier
Erscheinungsform
Geheftet
Seitenanzahl / Format
V, 56/21/21 S. - 31,0 x 24,3 cm
Ein autographes Fragment der Violinsonate op. 47 ist in Beethovens Handschrift überschrieben: „Sonata mulattica composta per il mulatto Brischdauer, gran pazzo e compositore mulattico“ – zu deutsch: mulattische Sonate komponiert für den Mulatten Bridgetower, den großen mulattischen Witzbold und Komponisten. Die Entstehung der Sonate, die als Kreutzer-Sonate in die Geschichte eingehen sollte, war eng mit dem Besuch des jungen Geigers George Augustus Polgreen Bridgetower (1778–1860), Sohn eines afrokaribischen Vaters und einer europäischen Mutter, in Wien verbunden. Seine Abstammung machte ihn in der damaligen Sprache zu einem Mulatten. Beethoven war offensichtlich zutiefst beeindruckt von seiner Musikalität und Virtuosität. Als die Sonate 1805 veröffentlicht wurde, widmete sie Beethoven jedoch Rodolphe Kreutzer und betitelte sie: „Sonata per il Pianoforte ed uno violino obligato in uno stile molto concertante come d’un concerto“. Das Werk „in einem sehr konzertanten Stil wie ein Konzert“ ist wohl Beethovens anspruchsvollste Violinsonate und wurde schon im 19. Jahrhundert in das ständige Repertoire der größten Geigenvirtuosen aufgenommen.

Clive Browns bahnbrechende neue Ausgabe dieser Sonate vereint Urtext mit praktisch verfügbaren Informationen über historischer Aufführungspraxis. Die vorliegende Edition erscheint mit Partitur und zwei Einzelstimmen für die Violine: einer Urtext-Stimme, welche auf der wissenschaftlich-kritischen Auswertung aller Quellen beruht, und einer von Clive Brown auf der Basis historischer Aufführungspraxis eingerichteten Stimme.
Neben einem informativen Vorwort enthält die Ausgabe auch Informationen über frühe Ausgaben dieser Sonate und historische Metronomangaben.

Die Ausgabe beruht auf Clive Browns Ausgabe sämtlicher Sonaten für Violine und Klavier bei Bärenreiter (BA 9014, BA 9015, BA 9036), welche als erste Ausgabe mit vollständigem Kritischen Bericht und einer Beschreibungaller relevanten Quellen erschien.

Der maßstabsetzende Performing Practice Commentary von Clive Brown und Neal Peres Da Costa ist online verfügbar, als aufführungspraktische Begleitung zu jedem Satz dieser Sonate. Er enthält Informationen über Violin- und Klaviertechniken zu Beethovens Zeit, sowie kontextualisierte Hinweise zu Spieltechnik und Gestaltung basierend auf der Auswertung historischer Ausgaben (u.a. von Czerny, Ferdinand David, Alard, Diémer, Grützmacher, Reinecke, Brodsky, Joachim, Rosé, Halir, Kreisler und vielen mehr).

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