Händel, Georg Friedrich
Parnasso in festa per gli sponsali di Teti e Peleo HWV 73
Serenata in drei Teilen
Editionsnummer
BA 10718-01
ISMN
9790006550289
Band / Reihe
Hallische Händel-Ausgabe (HHA) II/30
Herausgeber
Ramer-Wünsche, Teresa
Orchesterbesetzung
Soli: SSMezMezAAB - Chor: SATB - 2Bfl, 1(2. ad lib.), 2,0,1 - 2,2,0,0 - Pk - Str - Bc
Sprache(n) des Werkes
Italienisch
Sprache(n) des Textteils
Deutsch, Englisch
Produktart
Gesamtausgabe, Urtextausgabe, Partitur
Erscheinungsform
Leinen
Seitenanzahl / Format
LXI, 314 S. - 33,0 x 26,0 cm
Die Edition der Hochzeitsserenata „Parnasso in festa per gli sponsali di Teti e Peleo“ (HWV 73), bildet im Hauptteil die Fassung der ersten Aufführungen im März 1734 ab. Drei Anhänge rekonstruieren die komplizierte Fassungsgeschichte der zum Teil sehr verschiedenen Wiederaufnahmen von 1737, 1740 und 1741 und enthalten verworfene und veränderte Musiksätze sowie die Darstellung der vorgenommenen Änderungen von Bühnenfiguren.

Händel komponierte „Parnasso in festa“ anlässlich der Hochzeit von Prinzessin Anne, der Princess Royal, und dem niederländischen Prinzen Wilhelm IV. von Oranien, die am 14. März 1734 in London stattfand. Die Serenata war Händels Beitrag zu den öffentlichen Feierlichkeiten und wurde am Vorabend der Trauung unter Anwesenheit des Brautpaares im King’s Theatre am Haymarket aufgeführt.

Während der italienische Text der Serenata eine Neudichtung vermutlich von Giacomo Rossi ist, stellt die Musik zum großen Teil eine Zusammenstellung bereits vorhandener Stücke aus verschiedenen Werken Händels dar; sie stammen aus „Athalia“, aus „Radamisto“ (HWV 12a), „Il trionfo del Tempo e del Disinganno“ (HWV 46a), und „Delirio amoroso“ (HWV 99). Nur acht Gesangsstücke sowie die Sinfonia zu Beginn des dritten Teils und der Eingangsteil der Ouvertüre sind neu komponiert. Diese Werkgestalt spiegelt sich in der Quellenlage wider: Es existiert keine autographe Kompositionspartitur der gesamten Serenata, dafür stellt die Direktionspartitur eine Gemeinschaftsarbeit von Händel und seinem Hauptkopisten John Christopher Smith senior dar. Kompositionspartituren einzelner neu geschriebener Stücke sind jedoch erhalten.

- Neu-Edition auf aktuellem Forschungsstand unter Berücksichtigung sämtlicher relevanter Primär- und Sekundärquellen
- Umfangreiches Vorwort der Herausgeberin zu Entstehung, mythologischem Hintergrund, Überlieferung, Rezeption und Quellenlage (dt. / engl.) und ausführlicher Kritischer Bericht (engl.)
- Ausgewählte musikalische Faksimiles sowie vollständiges Faksimile des Libretto-Drucks von 1734

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