Zwei Porträtkonzerte

Beat Furrer mit Uraufführung bei „musica viva“ in München

Die „musica viva“-Konzertreihe für zeitgenössische Musik des Bayerischen Rundfunks widmet dem Komponisten und Dirigenten Beat Furrer am 8. und 9. März 2019 zwei Konzertabende. 

Beat Furrer (Foto: EvS Musikstiftung Manu Theobald), Wahlösterreicher schweizerischer Herkunft und Träger des Ernst von Siemens Musikpreises 2018, reüssierte Mitte Januar mit der Uraufführung seiner Oper „Violetter Schnee“ an der Staatsoper Unter den Linden.

Bei „musica viva“ wird nun im ersten Porträtkonzert am 8. März 2019 im Herkulessaal die Konzertfassung von Ausschnitten der Oper uraufgeführt: Präsentiert werden die „Schnee-Szenen“ für zwei Soprane und Orchester (Text von Händl Klaus nach einer Vorlage von Vladimir Sorokin) zusammen mit dem Prolog und einem weiteren Orchesterstück aus der Oper. Furrers furiosem Klavierkonzert – Solist ist Nicolas Hodges – folgt der großformatige Chorzyklus „Enigma 1–7“; er ist in München zum ersten Mal ganz zu hören. Die beiden ersten Konzertteile werden vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Peter Rundel bestritten. Das Finale des Abends gestaltet der Chor des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Rupert Huber.

Im Konzert am 9. März 2019 in der Allerheiligen-Hofkirche spielt das von Furrer gegründet Klangforum Wien. Als deutsche Erstaufführung erklingt „Kaleidoscopic memories“ für zwei Kontrabässe aus dem Jahr 2018. „spur“ für Klavier und Streichquartett ist das älteste der hier präsentierten Werke, „Invocation VI“ ist eine Komposition, die 2002 als Teil des Musiktheaters „Invocation“ entstand, es folgt „Ira-Arca“, ein virtuoses und farbenreiches Duett für Bassflöte und Kontrabass. Abschließend ist das 2016 für Streichquartett und Klarinette entstandene „Intorno al bianco“ zu hören.

Info: www.br-musica-viva.de/