„Rodrigo“, „Giulio Cesare“, „Il pastor fido“

Händel-Festspiele in Göttingen und Halle

Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen eröffnen dieses Jahr am 17. Mai im Deutschen Theater mit einer Neuproduktion von Händels erster in und für Italien vertonter Oper, dem Dramma per musica „Rodrigo“, das im Herbst 1707 in Florenz uraufgeführt wurde. Am Pult des FestspielOrchesters Göttingen steht einmal mehr Chefdirigent Laurence Cummings, für die Regie konnte sein Landsmann Walter Sutcliffe gewonnen werden.

Halle zieht am 31. Mai und 1. Juni 2019 mit Neuinszenierungen von „Giulio Cesare in Egitto“ und „Il pastor fido“ nach. In beiden Fällen handelt es sich um Erstaufführungen nach der Hallischen Händel-Ausgabe. Der Regisseur Peter Konwitschny kehrt nach Jahrzehnten an die Oper Halle, seine ehemalige Wirkungsstätte, zurück und wird „Julius Cäsar“ in einer neuen deutschen Textfassung von Werner Hintze zur Diskussion stellen. Michael Hofstetter dirigiert das Händelfestspielorchester. „Il pastor fido“ in der Fassung von 1712 wird im Goethe-Theater Bad Lauchstädt (Foto) vom polnischen Originalklangensemble „Orkiestra Historyszna“ unter der Leitung der Konzertmeisterin Martyn Pastuszka musiziert, es inszeniert Daniel Pfluger. Sängerisch sehr prominent besetzt ist die für den 10. Juni 2019 in der Konzerthalle Ulrichskirche angekündigte konzertante Aufführung von Händels „Agrippina“ mit „Les Talens Lyriques“ und seinem langjährigen künstlerischen Leiter Christophe Rousset.

Händel-Festspiele Halle

Göttinger Händel-Festspiele