Farce und menschliche Abgründe

Miroslav Srnkas Weltraum-Oper in München

Ein Blick in die nicht allzu ferne Zukunft: In ihrer neuen Oper „Singularity“ dramatisieren der Komponist Miroslav Srnka (Foto: Vojtěch Havlík) und der Autor Tom Holloway Gedankenspiele über computerisierte Menschen, Updates, menschliche und technische Fehlfunktionen. Ihre „Space Opera for Young Voice" ist ein rasantes Spiel mit Versatzstücken der Cyberwelt, sie verbindet die Vision mit einer absurden Farce und einem Blick in menschliche Abgründe. Ausdrücklich für junge Stimmen geschrieben, entstand „Singularity“ nach „Make No Noise“ (2011) und „South Pole“ (2016) als dritte Auftragsarbeit für die Bayerische Staatsoper eigens für das Opernstudio in München. Die Inszenierung der Uraufführung am 5. Juni 2021 im Cuvilliés-Theater verantwortet Nicolas Brieger, die musikalische Leitung hat Patrick Hahn, es spielt das Klangforum Wien. Die Produktion wird sowohl live aufgeführt als auch im Stream zu erleben sein.

Vorabpartitur (spätere Änderungen möglich)

Weitere Informationen: www.staatsoper.de/stueckinfo/singularity