Deutschlands Orgeltradition wird Kulturerbe

Aufnahme in UNESCO-Liste

Der Zwischenstaatliche Ausschuss zum Immateriellen Kulturerbe hat den Orgelbau und die Orgelmusik in Deutschland in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. 400 handwerkliche Orgelbaubetriebe mit etwa 2.800 Mitarbeitern, 180 Auszubildende sowie 3.500 hauptamtlichen und zehntausenden ehrenamtlichen Organisten prägen das Handwerk und die Kunst des Orgelbaus und der Orgelmusik in Deutschland. Über 50.000 Orgeln sind hier spielbar.

Die Geschichte der Orgel ist eng mit den Wegen und manchmal auch Irrwegen der europäischen Kultur verbunden. In seinem soeben erschienenen Buch „Die Orgel. Kulturgeschichte eines monumentalen Instruments“ schildert Karl-Heinz Göttert dies in fünf großen Kapiteln: von der Vorgeschichte im antiken Ingenieurswesen über die technische Seite des Orgelbaus bis zu den beteiligten Personen, den Orgelbauern und den Organisten. Der passionierte Orgelkenner ermöglicht in seinem neuen Buch Unterhaltung von der feinsten Sorte und Belehrung ohne wissenschaftlichen Ballast.

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