Dänischer Romantiker

Vor 200 Jahren geboren: Niels W. Gade

Am 22. Februar vor 200 Jahren wurde der dänische Komponist Niels W. Gade geboren. Als 26-Jähriger erlebte er seinen Durchbruch, als Felix Mendelssohn im März 1843 mit großem Erfolg Gades 1. Symphonie aus der Taufe hob. Vom 1843 bis 1848 lebte Gade in Leipzig und wurde ein enger Freund von Mendelsohn, Robert und Clara Schumann. Er dirigierte neben Mendelssohn die Gewandhauskonzerte und wurde Lehrer am Konservatorium. Nach dem Tod des Freundes 1847 wurde er alleiniger Gewandhauskapellmeister. Dennoch kehrte Gade schon 1848 nach Kopenhagen zurück, wo er bald die bestimmende musikalischen Persönlichkeit war. Bis zu seinem Tod 1890 genossen seine Kompositionen – Orchester-, Chor- und Klavierwerke sowie Kammermusik – große Popularität in ganz Europa. Nach dem Tod verschwanden seine Werke von den internationalen Konzertprogrammeؘn, doch in den letzten 25–30 Jahren nahmen das Interesse an ihnen wieder zu. Dazu hat sicher auch die Gesamtausgabe beigetragen, die bei den Verlagen Engstrøm & Sødring und Bärenreiter erscheint

Informationen zur Gesamtausgabe