Geschäftsführer bei Bärenreiter

Clemens Scheuch steigt in Geschäftsleitung auf

Clemens Scheuch, bereits seit 2011 Mitglied der Geschäftsleitung, ist seit dem 1. Januar 2021 dritter Geschäftsführer des Bärenreiter-Verlags und leitet damit zusammen mit seinen Eltern Prof. Barbara Scheuch-Vötterle und Leonhard Scheuch den Kasseler Musikverlag.

Clemens Scheuch (* 1980) ist gelernter Toningenieur. 2007 trat er zunächst als Assistent der Geschäftsleitung in das Traditionsunternehmen ein. Anfangs war er vorrangig für die Bereiche Vertrieb und Produktcontrolling sowie als Prokurist der Kasseler Groß-Auslieferung tätig, die Teil der Bärenreiter-Unternehmensgruppe ist. Schon bald danach brachte er das Geschäftsfeld Neue Medien voran, indem er eine Balance zwischen hochwertigen Druckprodukten und modernen digitalen Angeboten schuf. In einem organischen Wandlungsprozess, der den Fortbestand des bald hundertjährigen Verlags sichert, erweiterte er kontinuierlich seine Tätigkeit in alle Arbeitsbereiche des Unternehmens mit seinen annähernd 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Kassel, Prag und London.

Gleichzeitig mit der Ernennung zum Bärenreiter-Geschäftsführer wird Clemens Scheuch auch Geschäftsführer bei der Bühnenagentur Alkor-Edition und der Neuwerk Buch- und Musikalienhandlung. Bereits seit August 2014 ist Clemens Scheuch Geschäftsführer der Kasseler Groß-Auslieferung sowie der Auslandsunternehmen Bärenreiter Basel (seit August 2014) und Bärenreiter Ltd. (Harlow/Essex, England, seit Juni 2016).

Clemens Scheuch ist Vizepräsident des Deutschen Musikverleger-Verbands. Dort wie bei Bärenreiter stellt zur Zeit die Bewältigung der Corona-Krise, die alle Musikverlage hart getroffen hat, den Schwerpunkt seiner Tätigkeit dar.

Der Bärenreiter-Verlag, 1923 in Augsburg gegründet und seit 1927 in Kassel ansässig, operiert weltweit und ist einer der größten Musikverlage auf dem Gebiet der klassischen Musik. Vor allem seine Gesamtausgaben, die Urtext-Ausgaben und die nachhaltige Pflege der zeitgenössischen Musik haben ihm großes Renommee rund um den Globus eingebracht.

In der „Hessischen Allgemeinen“ ist am 19. Januar 2021 ein längeres Interview mit Clemens Scheuch erschienen.