Ľubica Čekovská

Biographie

Ľubica Čekovská wurde 1975 in Humenné in der Slowakei geboren. 1993-1998 studierte sie Musiktheorie an der Hochschule der musischen Künste in Bratislava sowie Komposition bei Dusan Martincek. In London setzte sie ihr Kompositionsstudium an der Royal Academy of Music bei Paul Patterson fort und absolvierte Kurse bei Robert Saxton, Thomas Adès, Arvo Pärt und Harrison Birtwistle. Sie wurde mit dem Cuthbert Nunn Composition Prize of the Royal Academy of Music (1998), Lewerhulme Award (1999), dem Elsie Owen Prize (1999) der Royal Academy of Music, dem Stipendium der ISH Foundation Scholarship from H.R.H. Queen Elizabeth, the Queen Mother (1998–2000) und dem Ján-Levoslav-Bella-Preis (2004, Slowakischer Musikfonds) ausgezeichnet. Mehrere Werke gelangten auf bedeutenden Festivals der zeitgenössischen Musik zur Aufführung. 2009 wurde „Turbulence“ für Orchester für das ISCM World New Music Days Festival in Schweden ausgewählt. Außer Instrumental- und Vokalkompositionen schrieb L'ubica Cekovská auch Bühnenmusiken für mehrere slowakische und tschechische Theater sowie Filmmusik. Tonaufnahmen ihrer Werke wurden von einigen slowakischen Musikverlagen herausgegeben, ihre Porträt-CD „Passing Impressions“ erschien bei Hevhetia. Seit 2008 ist die Komponistin ordentliches Mitglied des Kunstrates des Musikfestivals Prager Frühling. 2013 wurde die Oper „Dorian Gray“ nach Oscar Wilde und einem Libretto von Kate Pullinger am Slowakischen Nationaltheater Bratislava uraufgeführt.