Andrea Lorenzo Scartazzini

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„Hinter verschlossener Tür – das Profane abschütteln, sich setzen, warten, frei werden, sich häuten, das Innere freilegen, die Seele stimmen, warten, die Wand anstarren, bis sie langsam verblasst.
Konturen zeichnen sich ab, Klanglandschaften, an die Sprache nicht heranreicht.
Komponieren als Ritus, Musik als Gesicht.
Und jetzt: die Zeichen lesen, deuten. Und immer wieder: horchen. Die Bilder umsetzen, übersetzen, Pfade suchen vom Auge ins Ohr – das ist das Schwierigste. Was mich weiterträgt von Ort zu Ort und Takt zu Takt: der geformte Klang, der gefundene Gestus, das musikalische Objekt, das Schatten auch nach vorne wirft und Wege weist. Die Partitur: Vergegenwärtigung meiner Schritte, Erinnerung an erfühltes Gebiet.“

    Andrea Lorenzo Scartazzini, 2004


„Scartazzinis Musik ist so, als habe man immer auf sie gewartet.“

     Christian Martin Fuchs, 2004