Französische Klaviermusik

Einen wesentlichen Schwerpunkt im Bärenreiter-Programm stellt die französische Klaviermusik des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts dar. Aus dieser faszinierenden Zeit sind bereits viele Schlüsselwerke erschienen, so von Fauré („Barcarolles“; „Ballade“ op. 19, „Valses-Caprices“; jeweils hrsg. von Christophe Grabowski auf der Grundlage der „Oeuvres complètes de Gabriel Fauré“), Debussy (u.a. „Children’s Corner“, „Arabesques, Pour le Piano“, „Suite bergamasque“, „Images I und II“, „Préludes. 1er Livre“), Ravel („Pavane pour une infante défunte“, „Valses nobles et sentimentales“), Satie (u.a. „Ogives/Gymnopédies“, alle sieben „Gnossiennes“, „3 Morceaux en forme de Poire“) und Chabriers „Habanera“ in der originalen Fassung für Klavier.

Mit der 2016 erschienenen ersten Urtext-Edition von Werken Chopins, den „Préludes op. 28“ und dem „Prélude op. 45“, führt Bärenreiter einen neuen Komponisten in das Klavierprogramm ein. Kaum ein Klavierzyklus übt eine vergleichbar magische Anziehungskraft aus wie dieser. Der Herausgeber Christoph Flamm unterzieht die Quellen dabei einer kritischen Neubetrachtung. Der zweifache ECHO-Preisträger und Hammerklavier-Spezialist Hardy Rittner, der u. a. Brahms’ Klavierwerke und sämtliche Chopin-Etüden auf originalen Pianofortes der Zeit einspielte, ergänzt den Fingersatz Chopins aus historisch-informierter Sicht und gibt wertvolle aufführungspraktische Hinweise. Eine ästhetisch überzeugende Notengrafik und praktische Wender machen diese aktuelle Ausgabe zu einem ganz besonderen Glanzstück der Klavierliteratur.

Eine Auswahl aus dem Klavierprogramm

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