J. S. Bach, Messe h-Moll

Mit naturwissenschaftlichen Methoden auf der Suche nach dem Urzustand des Autographs

Erstmals konnten die Eintragungen J. S. Bachs und C. Ph. E. Bachs mittels Tintenuntersuchung (Röntgenfluoreszenzanalyse von mehr als 500 Stellen) unterschieden werden. Alle Korrekturen, Ergänzungen und Veränderungen des Sohnes sowie zweifelhaft bleibende Stellen (Tintenfraß) erscheinen in der Edition in eckigen Klammern.

Aus J. S. Bach, Messe in h-Moll: Symbolum Nicenum, Et resurrexit (BA 5935-01 / 2010)

Die „Dresdner Stimmen“: Einbezug und typographische Unterscheidung

Zusätzliche Informationen aus den in großen Teilen von Bach selbst geschriebenen „Dresdner Stimmen“ von 1733 bereichern die Lesarten der autographen Partitur der Missa. Die unterschiedlichen Überlieferungsschichten werden durch Graustich eindeutig auseinandergehalten.

Aus J. S. Bach, Messe in h-Moll: Gloria | In grau: Die zusätzlichen Informationen der „Dresdner Stimmen“ (BA 5935-01 / 2010)