Requiem und Trauermusiken

Mozart, Cherubini, Berlioz, Fauré, Dvořák, Verdi … Viele der großen Komponisten der Musikgeschichte haben den Text der Totenmesse vertont. Und fast immer sind dabei bedeutende Werke entstanden, die jeweils einen zentralen Platz im Vokalschaffen des Komponisten einnehmen.

Dabei ist die Herangehensweise der verschiedenen Komponisten sehr unterschiedlich, was zu einer großen Bandbreite an Requiem-Kompositionen führt. Mozarts „Requiem“, sicher das bekannteste und berühmteste Werk der Gattung, war noch in erster Linie für den Gottesdienst gedacht. Dies gilt auch noch für Luigi Cherubinis „Requiem in c-Moll“. Mit seiner strengen Konzentration auf die musikalische Form und dem Verzicht auf Solisten galt es im frühen 19. Jahrhundert quasi als Modell für die Gattung und genoss bei Komponisten von Beethoven bis Schubert eine außerordentliche Wertschätzung.  

Im 19. Jahrhundert wird das Requiem immer mehr zur Komposition für den Konzertsaal. So schaffen Berlioz und Dvořák großbesetzte, in jeder Hinsicht monumentale Werke. Dies gilt auch für das „Requiem“ Giuseppe Verdis, das in seiner Dramatik den Opernkomponisten nicht verleugnen kann. Ganz anders geht Gabriel Fauré mit dem Text der Totenmesse um. Seine „Messe de Requiem“ atmet eine gewisse Gelassenheit, die sowohl in der zurückhaltenden Instrumentierung als auch im gesamten Ductus der Sätze zum Ausdruck kommt.

In diesem „Fokus“ sind die Requiem-Kompositionen aus dem Bärenreiter-Programm und weitere Trauermusiken zusammengestellt. Zuletzt erschienen Verdis Messa da Requiem und die Missa pro Defunctis von Cherubini in neuen Urtext-Editionen.

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