„Cellomusik? Wie schön!“ Kommt das Gespräch auf das Cello und seinen Klang, dann wird ganz sicher von Schönheit die Rede sein. Das tiefe Streichinstrument gilt als melancholisch, als wie gemacht für emotionale Momente.

Immer wieder setzten Komponisten die Celli an emotionalen Schlüsselstellen ein. Bevor König Philipp in Verdis Oper „Don Carlos“ zu seiner Arie „Ella giammai m'amò“ (Sie hat mich nie geliebt) ansetzt, spielt das Solocello eine traurige Kantilene, und alles ist schon gesagt, bevor der verzweifelte König selbst seine Klage anstimmt.
Im ersten Satz von Anton Bruckners VII. Symphonie tragen die Celli eine aufstrebende Linie vor, die in den Himmel zu führen scheint. Unsterblich ist der Schwan aus dem „Karneval der Tiere“, der zu einer betörenden Cellomelodie über das Wasser gleitet. Ohne das Cello wäre das sentimentale Tierporträt nur halb so schön.

Es sind nicht viele Konzerte für Cello und Orchester, die es in das Repertoire geschafft haben, aber wir besitzen mit ihnen Edelsteine wie die Konzerte von Antonín Dvořák oder Edward Elgar, deren Glanz niemals verblassen wird.

Wer den Olymp der Cellikatessen erreichen will, der kommt an Bachs Solosuiten nicht vorbei. Die sechs Werke mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad, die Pablo Casals die „Quintessenz von Bachs Schaffen“ genannt hat, sind bis heute unverbrauchte Wunderwerke.

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