Mit Beethoven durch das Jahr 2020

September 1805: Die Wiener Zensurbehörde verbietet die geplante Uraufführung der Oper „Fidelio“. 19. Juli 1812: Beethoven trifft Goethe in Teplitz. 1811: „Fehler – Fehler – sie sind selbst ein einziger Fehler“, schreibt der Komponist an seinen Verlag Breitkopf & Härtel und 1825 an Friedrich Kuhlau: „Ich muß gestehen, daß auch mir der Champagner gestern gar sehr zu Kopf gestiegen, und ich abermals die Erfahrung machen mußte, daß d. g. meine Wirkungskräfte eher Unterdrüken als befördern.“ Dies sind vier von mehreren hundert Einträgen in dem schön gestalteten Kalender „Mit Beethoven durch das Jahr 2020“ (BVK 2450, € 14,95) für das große Jubiläum, das vor der Tür steht. Tag für Tag geben wissenswerte und unterhaltsame Notizen Einblicke in Beethovens Leben und Arbeiten. In den Zitaten von und über Beethoven leuchten viele Facetten seiner Persönlichkeit auf, bekannte wie unerwartete: Er erscheint aufbrausend und humorvoll, verletzlich und sarkastisch, einsam und angetrieben von gesellschaftlichen Utopien.

Zusätzliche Schwerpunktseiten befassen sich mit Aspekten seines Lebens: mit seinem Komponieren und Klavierspielen, mit seinen starken Emotionen wie Wut, Humor und der Verzweiflung angesichts Krankheit und Tod, mit den Beziehungen zu den Personen seines engen Umfeldes, wie dem Neffen Karl, der „Unsterblichen Geliebten“ oder den Brüdern Kaspar Karl und Johann, denen er „das Heiligenstädter Testament“ ausstellte.

14,95 €