Unseld, Melanie
Musikgeschichte "Klassik"
Edition no.
BVK02458
ISBN
9783761824580
Volume / Series
Bärenreiter Studienbücher Musik 21
Language(s) of work
German
Product format
Book
Binding
Paperback
Pages / Format
264 S. - 21,0 x 14,8 cm
Im Zentrum des Buches steht die europäische Musikgeschichte der sogenannten „Sattelzeit“. Ausgehend von den politischen und gesellschaftlichen Hintergründen werden auch ästhetische Strömungen vorgestellt, die im Zusammenhang mit der Musikkultur bedeutsam waren: Fragen der Affekte, das Einfache und Virtuosität, Empfindsamkeit, das Erhabene und nicht zuletzt die Ästhetik des Schreckens. Anhand konkreter Orte und der Frage, was Menschen u. a. in Parks, auf den Straßen oder im Haus, in Kirchen oder an Höfen, auf der Theaterbühne oder im Kloster hören konnten, werden verschiedene musikalische Praktiken beschrieben und die Akteurinnen und Akteure vorgestellt.

Zu allen Themen werden jeweils exemplarische Werke besprochen.


Die Autorin

Melanie Unseld ist Professorin für Historische Musikwissenschaft an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Zuvor war sie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Professorin für Kulturgeschichte der Musik. Seit 2019 ist sie korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.


Über die Reihe

Diese neuartige Musikgeschichte geht unkonventionelle Wege und bietet Studierenden und allgemein an Musik Interessierten Orientierungswissen, konkrete Hör- und Verständnishilfen und aktuelle Perspektiven auf die Musik und Musikkultur vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Alle Bände folgen einem gemeinsamen Konzept und einer einheitlichen Grundstruktur, präsentieren aber attraktive individuelle Zugänge, Darstellungsweisen und Aspekte.

Sie spiegeln damit die Vielfalt nicht nur der zwölf Jahrhunderte währenden Musikkultur, sondern auch eines zeitgemäßen Unterrichts an Schule, Hochschule, Universität und musikwissenschaftlicher Forschung.

Zentral ist die große Breite der Themen und der Perspektiven, die immer auch neueste Fragestellungen aufgreifen, sodass die Darstellungen nicht Altbekanntes wiederholen, sondern Impulse auch für gegenwärtige Diskussionen weit über das Feld der „reinen“ Musikgeschichte hinaus geben.

Die Aufteilung in Epochen ist pragmatisch begründet und am Hochschulunterricht orientiert. Sie wird aber durchgehend problematisiert, was reiche Einblicke in historische Überschneidungen und unklare Grenzen und scheinbar widersprüchliche Phänomene innerhalb einer „Epoche“ sichtbar macht.

Die Texte bewegen sich stets vom Allgemeinen der kultur-, sozial- und gesellschaftsgeschichtlichen Zusammenhänge über das Speziellere der gattungs- und stilgeschichtlichen Entwicklungen. Exemplarischen Werke werden in Einzelbesprechungen portraitiert. Die Schreibweise der Autorinnen und Autoren zeichnet sich durch hohe Anschaulichkeit, Verständlichkeit und ein lebendiges Erzählen aus.
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