Opernwiederentdeckung

Erneut Auszeichnung für Paul Dessaus „Lanzelot“

Die Oper „Lanzelot“ von Paul Dessau, deren Premiere am 23. November 2019 Premiere Deutschen Nationaltheater Weimar in der Regie von Peter Konwitschny und unter der Leitung von Kapellmeister Dominik Beykirch am Pult der Staatskapelle Weimar stattfand, wurde von der Zeitschrift „Oper!“ ihm Rahmen des Wahl der „Oper!Awards 2020“ zur besten Wiederentdeckung der Spielzeit 2019/2020 gewählt
Realisiert wurde die umjubelte und überregionale wahrgenommene Aufführung als Koproduktion der Theater Erfurt und Weimar.

In Dessaus Oper wird das  Land  von  einem  Drachen  bedroht,  dem  jedes  Jahr  eine  Jungfrau  geopfert  werden  muss.  Als  Ritter  Lanzelot  auftaucht,  will  kaum  einer  so  richtig  etwas  von  ihm  wissen.  Die  Nomenklatura  hat  sich  gut  mit  dem  Übel  eingerichtet: 1969 hatte das schräge, treffsichere Stück an der Staatsoper Berlin Premiere. Die offizielle DDR dachte zunächst, mit dem Drachen  sei  der  Westen  gemeint  und  jubelte  über  diese „sozialistische Revolutionsoper von der Selbstbefreiung der Menschheit“ …

Bereits im September 2020 hatte die Zeitschrift „Opernwelt“ Lanzelot zur Wiederentdeckung der Spielzeit 2019/20 gekoren. (Szenenfoto: Candy Welz)

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