Franz Schubert – Life and Work

Franz Schubert was taught the violin and piano from an early age and in 1808 became a choirboy at the Vienna court ensemble and Stadtkonvikt (Imperial Seminary). From this time onwards he received composition lessons from Salieri. From autumn 1814 he was employed as an assistant teacher at his father’s school, and from 1817 onwards he worked as a freelance composer. In Vienna Schubert was a central figure in a large circle of friends and admirers. Attributed to the early Romantic period many of his works were not circulated and did not achieve international stature until after his death. These include the song cycles Winterreise and Die schöne Müllerin, and the Unfinished Symphony.

1797

Franz Peter Schubert wird am 31. Januar in der Wiener Vorstadt Lichtenthal (Liechtental) geboren.

ab 1804

Der Vater unterrichtet Schubert im Violinspiel. Das Klavierspiel erlernt Schubert von seinem Bruder Ignaz,
später wird er Schüler des Lichtenthaler Chorregenten Michael Holzer, der ihn im Orgelspiel und in Theorie unterrichtet.

1808

Franz Schubert wird in die k.k. Hofkapelle (Stadtkonvikt) als Chorknabe aufgenommen.
Bekanntschaft mit Josef von Spaun, aus der sich eine lebenslange enge Freundschaft entwickelt.
Schubert spielt im Konviktsorchester 2. Violine, übernimmt gelegentlich vertretungsweise die Leitung des Orchesters.

1810

Fantasie G-Dur für Klavier zu 4 Händen (D 1)

1811

Vermutlich erste Entwürfe zu einer Ouvertüre und einer Sinfonie
Lied Hagars Klage (D 5)

1812/13

Komposition mehrerer Streichquartette, darunter das Streichquartett in C (D 32)
Streichquartett in B (D 36)

Der Geistertanz (D 15, D 15A)

1813

Nach dem Ende der Konviktszeit kehrt Schubert nach Hause zurück.
Symphonie Nr. 1 in D (D 82)
Oktett in F für Bläser (D 72)

Streichquartett in B (D 68)

1813-1814

Besuch eines Kurses an der Lehrerbildungsanstalt der Normalhauptschule St. Anna
Beginn der Arbeit als Lehrergehilfe

1814

Bekanntschaft mit Johann Mayrhofer. In den folgenden Jahren vertont Schubert einige Gedichte Mayrhofers.
Des Teufels Lustschloss (D 84)
Gretchen am Spinnrade op. 2 (D 118)

Sinfonie Nr. 2 in B (D 125)

1815

Bekanntschaft mit Franz von Schober
Schubert komponiert ca. 145 Lieder (darunter Erlkönig (D 328) und Rastlose Liebe (D 138)), die Sinfonie Nr. 3 in D-Dur (D 200), die Messe in G (D 167), die Messe in B (D 324), die Bühnenwerke Der vierjährige Posten (D 190), Fernando (D 220), Die Freunde von Salamanka (D 326) und Claudine von Villa Bella (D 239), letztere nur Fragment.

1816

Schober drängt Schubert zur Aufgabe des Schuldienstes, damit er sich ganz der Musik widmen kann. Als Folge bewirbt sich Schubert als Musiklehrer in Laibach, bleibt jedoch erfolglos.
Im Dezember gibt Schubert vorübergehend den Schuldienst auf und zieht mit Schober zusammen zu dessen wohlhabender Mutter, wo Schubert eine Fülle von Liedern, z. T. auf Texte von Goethe und Mayrhofer, komponiert.
Sinfonie Nr. 4 in c (D 417)
Sinfonie Nr. 5 in B (D 485)

1817

Im Hause von Schobers Mutter lernt Schubert den Sänger Johann Michael Vogl kennen. Hier entstehen auch die ersten Klaviersonaten.
Sonate in a (D 537)
Sonate in Es op. post. 122 (D 568)

Sinfonie Nr. 6 (D 589)
Ouvertüre „im italienischen Stile“ in D (D 590)

Ouvertüre „im italienischen Stile“ in C op. post. 170 (D 591)

An die Musik op. 88,4 (D 547)

Die Forelle op. 32 (D 550)

1818

Schubert quittiert endgültig den Schuldienst und nimmt eine Stellung als Musiklehrer der Kinder des Grafen Johann Esterhazy in Zseliz an. Der anfängliche Optimismus weicht jedoch bald der Sehnsucht, nach Wien zurückzukehren. In Zseliz komponiert Schubert ein Deutsches Requiem (D 621) für seinen Bruder Ferdinand, der dieses Werk als sein eigenes ausgibt.
Einsamkeit (D 620)
Polonaisen für Klavier 4händig (D 599)
Deutsches Requiem (D 621)
Im November Rückkehr nach Wien, Schuber logiert bei Mayrhofer.
Sonette (D 628), (D 629), (D 630)
Sonate in B für Klavier zu 4 Händen op. 30 (D 617)

Fantasie in C für Klavier (D 605A)
Leise, leise laßt uns singen (D 635)

1819

Erstmals wird ein Lied Schuberts öffentlich gesungen.
Im Sommer begleitet Schubert Vogl nach Steyr.
Forellenquintett (D 667)
Nachtstück (D 672)
Prometheus (D 674)
Messe in As (D 678)

1820

Lazarus oder Die Feier der Auferstehung (D 689).

1821

Schubert zieht bei Mayrhofer aus und ist Gast von Schober in Atzenbrugg.
Als erstes Werk Schuberts erscheint der Erlkönig im Druck. Ihm folgen weitere Lieder und im November 36 Original-Tänze.
Alfonso und Estrella (D 732)

1822

Schubert wohnt bei Schober. Freundschaft mit Moritz von Schwind und Bekanntschaft mit dem Lustspieldichter Eduard von Bauernfeld. Schubert erkrankt (vermutlich) an Syphilis.
Wanderer-Fantasie (D 760)
Sinfonie Nr. 7 in h (D 759)

1823

Schwere Krankheit
Begegnung mit Carl Maria von Weber
Hauptsächlich entstehen in diesem Jahr Klavierwerke, darunter 34 Valses sentimentales op. 50 (D 779), Moments musicaux op. 94 (D 780), Sonate in a op. post. 143 (D 784), Zwölf Deutsche op. post. 171 (D 790). Außerdem komponiert Schubert Die schöne Müllerin op. 25 (D 795) und die Oper Fierabras (D 796).

1824

Erneute Tätigkeit als Musiklehrer der Familie Esterhazy
Oktett in F op. post. 166 (D 803),
Streichquartett in a op. 29 (D 804)
,
Streichquartett in d („Der Tod und das Mädchen“) (D 810)

Sonate in a für Arpeggione und Klavier (D 821)

1825

Schubert übersiedelt in die Nachbarschaft von Schwinds.
Die Schubertiaden werden nach kurzer Unterbrechung wieder aufgenommen.
Hoffnungen Schuberts, eine seiner Opern in Berlin auf die Bühne zu bringen, zerschlagen sich.
Im Mai bricht Schubert mit Vogl zu einem ausgedehnten Urlaub auf (Gmunden, Linz, Gastein), in dem einige Werke entstehen: Das Heimweh (D 851), Die Allmacht (D 852), die Sonate in D (D 850).
Erste Arbeiten einer Sinfonie in C (vermutlich Vorarbeiten zur Sinfonie in C (D 944))
Sonate in a op. 42 (D 845)

1826

Schubert erregt durch seine Sonate in a op. 42 auch in Deutschland und der Schweiz Aufmerksamkeit.
Erfolglose Bewerbung auf die Stelle des Vizehofkapellmeisters in Wien.
Rondo in h für Violine und Klavier op. post. 99 (D 898)

1827

Beginn der Arbeit an der Winterreise op. 89 (D 911)
Besuch bei Beethoven. Am 26. März Tod Beethovens. Beim Leichenzug ist Schubert unter den Fackelträgern.
Klaviertrio in Es (D 929)
Impromptus op. 90 (D 899)

Impromptus op. Post. 142 (D 935)

1828

Vollendung der Sinfonie in C (D 944)
Am 26. März erstes und einziges öffentliches Konzert ausschließlich mit Werken Schuberts zu dessen Lebzeiten
Trotz schwerer Krankheit meldet sich Schubert bei S. Sechter zu Kontrapunktstudien an.
Fantasie in f für Klavier zu 4 Händen (D 940)
Mirjams Siegesgesang op. post. 136 (D 942)
Streichquintett in C op. post. 163 (D 956)

13 Lieder nach Gedichten von Rellstab und Heine („Schwanengesang“) (D 957)

Schubert stirbt am 19. November in Wien.

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