Niels Wilhelm Gade - Life and Work

Niels Wilhelm Gade was the most prominent figure in 19th century music in Denmark.He first came to notice as a composer when he was a member of the court orchestra in Copenhagen. A royal scholarship enabled him to travel to Leipzig, where he became friends with Schumann and Mendelssohn. The two composers had a considerable influence on him and his music. After residing in Italy, he became a conductor of the Leipzig Gewandhaus Orchestra from 1844 to 1848 and finally succeeded Mendelssohn as its chief conductor for a year. By then internationally highly respected, he returned to Copenhagen where he took up various important positions. His considerable output, which includes eight symphonies, numerous vocal works, works for piano, and chamber music, developed from national-romantic beginnings (the overture Efterklange af Ossian [Echoes from Ossian]) into a well-balanced, more classical style.

1817

Niels Wilhelm Gade wird am 22. Februar in Kopenhagen geboren

1821

Gade beginnt eine Lehre bei seinem Vater (Soren Nielsen Gade, Schreiner und Instrumentenbauer), wechselt jedoch nach einem halben Jahr zur Musik

1833

erster öffentlicher Auftritt

1834

Gade wird als unbezahlter Violinschüler in die Königliche Kapelle aufgenommen

ab 1835

Kompositionsstudium (Musiktheorie, Komposition)

1836

die erste gedruckte Komposition erscheint

1838

Gade unternimmt eine Konzertreise, die jedoch finanziell kein Erfolg wird

1840

Die Ouverture Efterklange af Ossian bringt Gade den Durchbruch als Komponist, Klaviersonate e-Moll op. 28 (umgearbeitet 1854)

1841/42

Komposition der 1. Symphonie op. 5

1843

Mendelssohn führt die erste Symphonie von Gade mit großem Erfolg in Leipzig auf

1843/44

Gade lässt sich nach dem Erhalt eines Reisestipendiums in Leipzig nieder

1844

Symphonie Nr. 2 op.10 unter Gades Leitung

 

März - August: Fortsetzung der Europareise durch Deutschland, Italien und die Schweiz

 

Gade erhält während er in Rom ist das Angebot, neben Mendelssohn die Gewandhauskonzerte zu leiten und als Lehrer am Konservatorium zu unterrichten

1844-1848

Tätigkeit als Dirigent, Komponist und Pädagoge in Leipzig. Gade entwickelt sich zu einem der führenden Dirigenten seiner Zeit

1847

3. Symphonie a-Moll op. 15

1848

Deutsch-Dänischer Krieg (bis 1850), Rückkehr Gades nach Kopenhagen

1849/50

Neuorganisierung des Musikvereins, dessen Konzerte Gade bis zu seinem Tod leitet, 4. Symphonie B-Dur op. 20

1851

Ernennung zum Organisten der Garnisonskirche

1851-1854

Elverskud op. 30

1852

Gade heiratet Sophie Hartmann, Symphonie Nr. 5 d-Moll op. 25

1853

Gade dirigiert für kurze Zeit die Gewandhauskonzerte

1853-1854

Ballett Et Folkesagn (1. u. 3. Akt)

1855

Sophie stirbt nach der Geburt von Zwillingen

ab 1855

Organist der Holmens Kirke

1856/57

Symphonie Nr. 6 g-Moll op. 32

1857

Gade heiratet Mathilde Staeger

1860-1867

Gade schlägt einige Angebote (darunter die Stellung des Musikdirektors der Gewandhauskonzerte) aus, um sich ganz seiner Arbeit in Kopenhagen widmen zu können. Ein Engagement als Dirigent am Königlichen Theater legt er nach nur einem Jahr nieder.

ab 1862

Gade nimmt gelegentlich als Dirigent eigener Werke an ausländischen Musikfesten teil (bis 1882)

1864

7. Symphonie F-Dur op. 45

1867

Gade gründet mit J. P. E. Hartmann und H. S. Paulli das Kopenhagener Musikkonservatorium. Gade ist bis zu seinem Tode Direktor und Dozent für Komposition, Musikgeschichte und Instrumentation

1869-1871

8. Symphonie h-Moll op. 47

1890

Gade stirbt am 21. Dezember