Johann Sebastian Bach – Life and Work

Johann Sebastian Bach came from an extensive family of Thuringian musicians. He studied and spent his formative years in Ohrdruf and Lüneburg and in 1703 became organist in Arnstadt. After his famous journey to visit Dieterich Buxtehude in Lübeck he found employment as an organist in Mühlhausen, then as court organist, chamber musician and “Konzertmeister” in Weimar and as court “Kapellmeister” in Köthen. In 1723 he was appointed Kantor and Music Director of St. Thomas Church in Leipzig and music director by Leipzig town council. Bach held this position until his death. Bach’s compositional output, in a unique way, encapsulates the Western musical tradition at the end of the Baroque period. His work, encompassing chamber music, organ and keyboard music, orchestral works, cantatas and passions, is now regarded unreservedly as a high point in the history of music.

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Biography

1685

Johann Sebastian Bach wird am 21. März in Eisenach geboren.

1694

Tod der Mutter

1695


Tod des Vaters
Johann Sebastian kommt bei seinem älteren Bruder Johann Christoph Bach in Ohrdruf unter. Hier erlernt er das Clavierspiel.
Eintritt in das Ohrdrufer Lyzeum (bis 1700)

1700

Johann Sebastian geht nach Lüneburg ans Michealis-Gymnasium. Die Dauer seiner Lüneburger Zeit ist unklar.

1702

Erfolglose Bewerbung um eine Organistenstelle in Sangershausen

1703


Erste Anstellung in Weimar (zwischen März und September)
Im Juli Teilnahme an der Orgelprobe in Arnstadt. Im August wird Bach dort als Organist angestellt.
Erste Orgelwerke

1705

Reise nach Lübeck um Dieterich Buxtehude zu hören

1707



Bach wird zur Probevorstellung für die seit Dezember 1706 vakante Organistenstelle an St. Blasius in Mühlhausen eingeladen und im Juni als Organist angestellt.
Bach heiratet Maria Barbara Bach.
Ratswahlkantate, erste geistliche Kantaten

1708

Bach wird auf die Kammer- und Organistenstelle an den Weimarer Hof berufen, behält jedoch ein gutes Verhältnis zur Stadt Mühlhausen (1709 erneuter Auftrag für eine Ratswahlkantate).

1710

Sohn Wilhelm Friedemann Bach wird am 22. November geboren.

1713


Bach bewirbt sich um die Organistenstelle an St. Marien in Halle, tritt jedoch von der Bewerbung zurück, da eine Erhöhung der Besoldung für dieses Amt abgelehnt wird. In Weimar wird Bach darauf zum Konzertmeister ernannt und erhält eine Gehaltserhöhung. In Weimar lernt Bach Werke Vivaldis kennen.

1714

Sohn Carl Philipp Emanuel Bach wird am 8. März geboren.

1716


Der Weimarer Kapellmeister Johann Samuel Drese stirbt. Bach übernimmt einen Teil der Kirchenmusik.
Fürst Leopold von Anhalt-Köthen bietet Bach das Amt des Hofkapellmeisters an. Der Weimarer Hof entlässt Bach nur widerwillig und erst nach fast 4-wöchigem Arrest.

1717


Bach wechselt an den Köthener Hof. Die Hofkapelle besteht z. T. aus ehemaligen Musikern der Kapelle König Friedrich Wilhelms I. von Preußen. Bachs Schaffensschwerpunkt verlagert sich von der Komposition von Kantaten hin zu Klaviermusik, Kammermusik und Konzerten.

1719

Bach holt ein neues Cembalo aus Berlin ab. Auf dieser Reise scheint er dem Markgrafen von Brandenburg vorgespielt zu haben.

1720

Bachs Frau Maria Barbara stirbt.

1721



Reise nach Hamburg zur Bewerbung auf die Organistenstelle von St. Jacobi. Bach kann jedoch nicht am Probespiel teilnehmen, da er zurück nach Köthen muss. Bach bekundet auch Interesse an einer Beschäftigung am Brandenburger Hof (Widmung der Brandenburgischen Konzerte BWV 1046–1051).
Heirat mit Anna Magdalena Wilcke

1722

Der Thomaskantor Johann Kuhnau stirbt.
Das Wohltemperierte Klavier I BWV 846–869

1723

Nach einem lange andauernden Wahlverfahren wird Bach zum neuen Thomaskantor gewählt und tritt sein Amt im Mai an. Seine Hauptbeschäftigung liegt nun in der Komposition und Aufführung von Kirchenmusik.

bis 1725

Bach führt nahezu ausschließlich eigene Werke auf, darunter

1724/1725

die Johannes-Passion BWV 245.

1726

Aufführung der Markus-Passion von Reinhard Keiser
Bach beginnt die Druck-Veröffentlichung der Klavierübung mit der ersten der Sechs Klavierpartiten, BWV 825.

1727

Matthäus-Passion BWV 244

1729/1730

Bach übernimmt zusätzlich die Leitung des Schottischen Collegium musicums (vormals Telemannisches Collegium musicum), einer bürgerlich-studentischen Musiziergruppe unter der Leitung von G. B. Schott.

1730


Erste Unstimmigkeiten zwischen Bach und dem Rat der Stadt (Eingabe des „Memorandums einer wohlbestallten Kirchen Music). Bach erwägt, sich eine neue Anstellung zu suchen.
Johann Matthias Gesner wird neuer Thomasschulrektor.

1731

Druckausgabe aller Sechs Partiten BWV 825–830 als erster Teil der Klavierübung vollendet
Aufführung der Markus-Passion BWV 247

1732

Sohn Johann Christoph Friedrich wird am 21.Juni geboren.

1733

Aufführung der h-Moll Messe BWV 232I (Kyrie - Gloria)

1734

Johann August Ernesti wird neuer Thomasschulrektor. Im Zuge dieses Amtswechsels entstehen Kontroversen.

1734/1735

In der Weihnachtszeit wird das Weihnachtsoratorium BWV 248 erstmals aufgeführt.

1735

Sohn Johann Christian wird am 5. September geboren.

1736-1738

Präfektenstreit: Bach beharrt auf seinem alleinigen Recht, einen neuen Chorpräfekten einzusetzen. Ernesti hatte in die Einsetzung eingegriffen.

1737

Johann A. Scheibe greift Bach als Komponisten in seiner Zeitschrift Der Critische Musikus an, Bach erwidert die Vorwürfe mit einer Verteidungsschrift. Die nachfolgenden Stellungnahmen ziehen sich bis 1739 hin.

1737-1739

Bach unterbricht die Leitung des Collegium musicum.

1739

Reise nach Altenburg zur Begutachtung einer neuen Trost-Orgel. Druck des 3. Teils der Klavierübung. Bach nimmt die Leitung des Collegium musicum wieder auf (bis 1741).

1741


Reisen nach Berlin zu Carl Philipp Emanuel Bach und nach Dresden zum Grafen Keyserlingk.
Druck des 4. Teils der Klavierübung
Goldberg-Variationen BWV 988

1746

Orgelprüfungen in Zschortau und Naumburg

1747


Johann Sebastian Bach reist in Begleitung seines Sohnes Wilhelm Friedemann nach Potsdam, wo er vor König Friedrich II. von Preußen spielt.
Bach tritt der „Correspondirenden Societät der musicalischen Wissenschaften” bei

1748

Bachs Gesundheitszustand beginnt sich zu verschlechtern.

1749


Aufführung der Johannes-Passion und des Oster-Oratoriums
Vollendung der h-Moll-Messe BWV 232
Arbeit an der Kunst der Fuge BWV 1080, die jedoch unvollendet bleibt

1750

Augenoperation
Bach stirbt am 28. Juli in Leipzig.

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